Selbstgemachter Rhabarbersaft: Erfrischend und vielseitig

Wer liebt nicht den ersten Rhabarberkuchen im Frühling? Aber haben Sie schon einmal Rhabarbersaft probiert? Dieses Rezept für ungesüßten, säuerlichen Rhabarbersaft wird von Freunden weitergegeben und ist einfach genial.

Rhabarbersaft ist eine erfrischende Alternative zu Limonaden und eignet sich perfekt als Aperitif oder Basis für Cocktails. Der pure, herb-fruchtige Geschmack des Rhabarbers kommt hier ganz ohne Zuckerzusatz zur Geltung.

Traditionell wurde Rhabarbersaft in Deutschland oft als Hausmittel gegen Frühjahrsmüdigkeit getrunken. Heute entdecken immer mehr Menschen die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieses erfrischenden Getränks.

Mit nur wenigen Zutaten zaubern Sie im Handumdrehen einen aromatischen Saft, der pur oder mit Mineralwasser aufgegossen ein Genuss ist. Lassen Sie sich von der Einfachheit begeistern!

Zutaten

  • 1 kg frischer Rhabarber (aus dem Garten oder vom Wochenmarkt)
  • 1 Liter Wasser
  • Optional: 50–100 g Zucker, Honig oder Agavendicksaft (je nach Süßegeschmack)
  • Ein Schuss Zitronensaft (optional, für mehr Frische)

Die Zutaten sind in jedem Supermarkt erhältlich. Rhabarber gibt es von April bis Juni bei Rewe, Edeka, Billa oder auf dem Wochenmarkt.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Den Rhabarber waschen, Enden entfernen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.
  2. Rhabarberstücke mit Wasser in einen großen Topf geben. Aufkochen und bei mittlerer Hitze 15–20 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber weich ist.
  3. Den Topf vom Herd nehmen und die Masse durch ein feines Sieb oder ein Passiertuch abgießen. Den Saft auffangen und den Rhabarberrückstand leicht ausdrücken.
  4. Den Saft nach Wunsch mit Zucker oder Süßungsmittel verfeinern. Zitronensaft unterrühren.
  5. Den Saft in saubere Flaschen abfüllen und im Kühlschrank lagern. Er hält sich 3–4 Tage.

Küchen-Tricks & Fehlerbehebung

Zu sauer? Falls der Saft zu herb schmeckt, geben Sie einfach mehr Süßungsmittel hinzu. Beginnen Sie mit 50 g Zucker und probieren Sie sich heran.

Saft ist trüb? Lassen Sie den Saft nach dem Abseihen kurz stehen. Setzt sich der Bodensatz ab, können Sie den klaren Saft vorsichtig abgießen.

Kein Entsafter? Kein Problem! Ein einfaches Sieb oder ein sauberes Geschirrtuch reicht völlig aus. Drücken Sie den Rhabarber leicht aus – nicht zu fest, sonst wird der Saft bitter.

Glutenfreie & Vegane Anpassungen

Dieses Rezept ist von Grund auf glutenfrei und vegan, da nur Rhabarber, Wasser und optional Süßungsmittel verwendet werden. Achten Sie bei der Wahl des Süßungsmittels darauf, dass es vegan ist (Agavendicksaft, Ahornsirup oder Rohrzucker). Keine weiteren Anpassungen nötig.

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Nährwerte (pro Portion, 250 ml)

Nährwert Menge
Kalorien (kcal) 60
Eiweiß (g) 1
Kohlenhydrate (g) 14
Fett (g) 0

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange hält sich selbstgemachter Rhabarbersaft?

Im Kühlschrank aufbewahrt ist der Saft 3–4 Tage haltbar. Sie können ihn auch einfrieren – in Eiswürfelbehälter portioniert, hält er sich mehrere Monate.

Kann ich den Saft auch für Cocktails verwenden?

Ja, absolut! Rhabarbersaft ist eine hervorragende Basis für Longdrinks. Mischen Sie ihn mit Gin, Wodka oder Sekt – ein fruchtiger Aperitif ist im Nu gezaubert.

Wie kann ich den Saft intensiver im Geschmack machen?

Geben Sie beim Kochen ein Stück Ingwer, eine Vanilleschote oder frische Minze hinzu. Das verleiht dem Saft eine besondere Note. Auch die Schale einer Bio-Orange passt wunderbar.

Fazit

Selbstgemachter Rhabarbersaft ist ein echtes Frühlingshighlight. Einfach, natürlich und unglaublich erfrischend. Probieren Sie es aus und genießen Sie den puren Geschmack des Rhabarbers – pur, als Aperitif oder in kreativen Cocktails. Viel Freude beim Selbermachen!

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Isabis Otthild
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