
Okonomiyaki werden oft als „japanische Pfannkuchen“ bezeichnet – herzhaft, saftig und unglaublich vielseitig. Klassisch enthalten sie jedoch Weizenmehl. Die gute Nachricht: Okonomiyaki lassen sich problemlos glutenfrei zubereiten. Es ist das perfekte herzhafte Gegenstück zu unseren veganen Dorayaki ohne Zucker, die ebenfalls ohne Ei und Weizen auskommen.
Was ist Okonomiyaki?
Frei übersetzt bedeutet Okonomiyaki: Brate, was dir schmeckt. Die Basis besteht aus einem Teig mit Kohl und Ei. Wer es gerne minimalistisch mag, dem empfehlen wir als Beilage unsere Onigiri ohne Form, die ebenfalls von Natur aus glutenfrei sind.
Warum glutenfreie Okonomiyaki eine perfekte Alternative sind
Glutenfreie Okonomiyaki sind leichter verdaulich und ideal für die ganze Familie. Sie passen hervorragend in unser Konzept der schnellen Küche nach Feierabend, da man sie mit fast allem füllen kann, was der Kühlschrank hergibt.
Welche Mehlalternativen eignen sich?
Wir empfehlen Reismehl für eine weiche Textur. Wenn Sie den Teig noch geschmeidiger machen wollen, hilft ein Schuss Kokosmilch – eine Technik, die wir auch bei unserem Hähnchen Satay ohne Erdnusssoße anwenden, um allergikerfreundliche Gerichte zu kreieren.
Geschmack ohne Kompromisse
Mit frischem Kohl und einer Prise japanischer Würzkunst stehen diese Pfannkuchen dem Original in nichts nach. Wer danach eine gesunde Erfrischung sucht, sollte unseren Mango Lassi ohne Zucker probieren – so bleibt das gesamte Menü gesund und magenfreundlich.
Zutaten für glutenfreie Okonomiyaki
Grundzutaten
Für die glutenfreie Basis benötigen Sie nur wenige, leicht erhältliche Zutaten:
- Weißkohl (fein gehobelt)
- Eier
- Reismehl oder Buchweizenmehl
- Kartoffel- oder Tapiokastärke
- Wasser oder Dashi (glutenfrei)
- Salz und Pfeffer
Diese Kombination sorgt für eine stabile, aber lockere Teigstruktur – ganz ohne Weizenmehl.
Optionale Zutaten
Okonomiyaki leben von ihrer Vielseitigkeit. Beliebte Ergänzungen sind:
- Frühlingszwiebeln
- Garnelen
- Hähnchenfleisch
- Tofu für eine vegetarische Variante
- Pilze oder Zucchini
Wichtig: Achten Sie darauf, dass alle Zutaten – besonders Saucen oder Marinaden – ausdrücklich glutenfrei sind.
Schritt-für-Schritt Zubereitung
Teig vorbereiten
- Den Weißkohl fein hobeln und in eine große Schüssel geben.
- Eier hinzufügen und gut vermengen.
- Reismehl, Stärke, Salz und Pfeffer einrühren.
- Nach und nach Wasser oder glutenfreies Dashi zugeben, bis ein zähflüssiger Teig entsteht.
Der Teig sollte nicht zu flüssig sein, damit der Pfannkuchen später gut zusammenhält.
Pfannkuchen ausbacken
Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen und etwas Öl hinzufügen. Den Teig portionsweise in die Pfanne geben und leicht flach drücken. Bei mittlerer Hitze etwa 4–5 Minuten braten, bis die Unterseite goldbraun ist.
Vorsichtig wenden und weitere 4 Minuten garen, bis der Okonomiyaki vollständig durchgebacken ist.
Toppings & Sauce
Traditionell werden Okonomiyaki mit Okonomiyaki-Sauce, Mayonnaise, Frühlingszwiebeln und Nori serviert. Für die glutenfreie Variante:
- glutenfreie Okonomiyaki- oder Teriyaki-Sauce
- glutenfreie Sojasauce oder Tamari
- vegane Mayo als Alternative
Häufige Fehler vermeiden
Zu viel Flüssigkeit
Ein zu dünner Teig zerfällt leicht. Lieber schrittweise Flüssigkeit hinzufügen.
Zu hohe Hitze
Bei zu starker Hitze brennt der Pfannkuchen außen an, während er innen roh bleibt. Geduld zahlt sich aus.
Falsche Mehlwahl
Nicht jedes glutenfreie Mehl verhält sich gleich. Reismehl liefert die besten Ergebnisse für klassische Textur und Geschmack.
Variationen für jeden Geschmack
Vegetarische & vegane Okonomiyaki
Für eine vegetarische Variante können Sie Ei beibehalten und auf Gemüse setzen: Kohl, Karotten, Frühlingszwiebeln und Pilze sorgen für viel Umami.
Vegan gelingt Okonomiyaki mit Kichererbsenmehl oder zusätzlicher Stärke als Ei-Ersatz – das Ergebnis bleibt saftig und stabil.
Proteinreiche Varianten
Wer es sättigender mag, ergänzt:
- Garnelen oder Lachs
- Hähnchenbrust in feinen Stücken
- Räuchertofu für eine pflanzliche Proteinquelle
So wird der Pfannkuchen zur vollwertigen Hauptmahlzeit.
Kinderfreundlich & mild
Ohne scharfe Saucen und mit milder Würzung sind glutenfreie Okonomiyaki ideal für Kinder. Kleine Pfannkuchen lassen sich leichter portionieren und machen optisch mehr Spaß.
Servieren & Meal Prep
Frisch genießen
Okonomiyaki schmecken frisch aus der Pfanne am besten – außen leicht knusprig, innen weich und saftig. Mit etwas glutenfreier Sauce und Frühlingszwiebeln serviert, sind sie ein echtes Comfort Food.
Meal Prep geeignet?
Okonomiyaki lassen sich gut vorbereiten:
- ausgebacken im Kühlschrank 1–2 Tage haltbar
- kurz in der Pfanne oder im Ofen aufwärmen
- ideal für schnelles Mittag- oder Abendessen
Sauce und Toppings sollten immer frisch hinzugefügt werden, damit der Pfannkuchen nicht durchweicht.
Glutenfrei ohne Geschmackseinbußen
Viele glauben, glutenfrei bedeute automatisch trocken oder fad – Okonomiyaki beweisen das Gegenteil. Durch Kohl, Ei und die richtige Mehlmischung entsteht eine natürliche Saftigkeit, die ganz ohne Weizenmehl auskommt.
Der große Vorteil: Das Rezept ist flexibel. Ob herzhaft, vegetarisch, proteinreich oder kinderfreundlich – glutenfreie Okonomiyaki passen sich jedem Alltag an.
Fazit: Japanischer Klassiker neu gedacht
Japanische Okonomiyaki ohne Weizenmehl sind der perfekte Beweis, dass glutenfreie Küche unkompliziert, vielseitig und unglaublich lecker sein kann. Mit einfachen Zutaten, klaren Schritten und unzähligen Variationsmöglichkeiten werden sie zum idealen Gericht für Familien, Berufstätige und alle, die bewusst essen möchten. Wer glutenfreie Pfannkuchen sucht, die wirklich satt und glücklich machen, wird an Okonomiyaki nicht vorbeikommen.