
Ein cremiger Matcha Latte gehört für viele zu den kleinen Alltagsluxusmomenten. Das Problem: Überall sieht man Bambusbesen (Chasen) und komplizierte Rituale. Die gute Nachricht: Ein Matcha Latte funktioniert auch ganz ohne Besen. Da Matcha von Natur aus glutenfrei ist, passt dieser Drink perfekt zu unseren glutenfreien Lunch-Ideen wie Onigiri.
Was Matcha eigentlich ist
Matcha ist fein gemahlener grüner Tee. Da er oft in Cafés als gesunde Alternative zu Kaffee getrunken wird, ist er die ideale Ergänzung für eine schnelle Küche nach Feierabend, wenn man noch einen sanften Energiekick braucht. Entscheidend ist, dass das Pulver keine Klümpchen bildet – ähnlich wie die glatte Konsistenz unserer japanischen Soufflé Pancakes.
Warum ein Besen kein Muss ist
Der Bambusbesen ist Teil der Tradition, aber für den Alltag gibt es einfachere Alternativen wie ein Schraubglas oder einen Milchaufschäumer. Wer gerne ohne Spezialzubehör kocht – genau wie bei unserem Rezept für Bibimbap ohne Gochujang – wird diese unkomplizierte Matcha-Methode lieben.
Die richtigen Zutaten für einen milden Matcha Latte
Für Anfänger ist ein kulinarischer Matcha völlig ausreichend. Besonders lecker schmeckt er mit Hafermilch. Wer es süßer mag, kann etwas Honig hinzufügen. Wer den herben Geschmack von Matcha mag, wird übrigens auch unsere Gebratene Blutwurst (Tote Oma) für ihre ehrliche, kräftige Note schätzen.
Matcha Latte – perfekt für den Alltag
Ein selbstgemachter Matcha Latte spart Geld und Zeit. Einmal gelernt, wird dieser Drink schnell zur festen Routine am Morgen oder als gesunder Nachmittagssnack in Berlin.
Matcha richtig dosieren – weniger ist mehr
Für einen ausgewogenen Matcha Latte reicht meist ein halber bis ein gestrichener Teelöffel Matcha-Pulver. Zu viel Pulver macht den Geschmack bitter und grasig – besonders bei kulinarischem Matcha. Anfänger sollten lieber mit einer kleineren Menge starten und sich langsam herantasten.
Das Wasser sollte heiß, aber nicht kochend sein. Ideal sind etwa 70–80 Grad. Zu heißes Wasser zerstört das feine Aroma und verstärkt die Bitterkeit.
Matcha auflösen ohne Besen – die besten Alternativen
Schraubglas
Matcha-Pulver und heißes Wasser in ein sauberes Schraubglas geben, Deckel fest verschließen und kräftig schütteln. Nach 20–30 Sekunden ist der Matcha gut aufgelöst und leicht schaumig. Diese Methode ist ideal für unterwegs oder im Büro.
Milchaufschäumer
Ein elektrischer Milchaufschäumer ist die bequemste Alternative. Matcha-Pulver mit Wasser verrühren und kurz aufschäumen – klümpchenfrei und cremig. Diese Methode kommt dem Ergebnis eines Bambusbesens am nächsten.
Schneebesen oder Gabel
Matcha und Wasser in einer Schüssel mit kleinen, schnellen Bewegungen verrühren. Dabei nicht kreisförmig, sondern eher in Zickzack-Bewegungen arbeiten. Das braucht etwas Geduld, funktioniert aber zuverlässig.
Milch vorbereiten – warm, aber nicht gekocht
Die Milch separat erwärmen und leicht aufschäumen. Ob Kuhmilch, Hafer-, Mandel- oder Sojamilch – alles ist erlaubt. Hafermilch sorgt für natürliche Süße, Mandelmilch für ein leicht nussiges Aroma.
Die warme Milch langsam zum Matcha gießen und vorsichtig umrühren. Wer es süßer mag, gibt jetzt etwas Honig, Ahornsirup oder Vanillesirup dazu.
Typische Fehler vermeiden
Klümpchen entstehen meist durch zu heißes Wasser oder zu viel Matcha. Auch wichtig: Matcha-Pulver vor der Zubereitung kurz sieben, wenn möglich. Das verbessert die Textur deutlich – selbst ohne Besen.
Nicht hektisch arbeiten. Matcha mag Ruhe – auch ohne Zeremonie.